Hebammenpraxis Schwabach
Erfahrungsberichte
Einige Paare die uns Ihr Vertrauen geschenkt haben, ermöglichen Ihnen im Folgenden einen Blick hinter die Kulissen:

Hausgeburt beim zweiten Mal
9. November 2006 Leonids Geburt
Unsere Hausgeburt
Von Mann zu Mann
Rückbildung mit Kind & Waltraud – das definitive Wochenhighlight!













HAUSGEBURT BEIM ZWEITEN MAL

Das erste Mal:
Hausgeburt? Niemals! Wir wollten auf jeden Fall die Sicherheit der Klinik und für den Notfall eine Kinderklinik vor Ort. Das war für uns damals das Allerwichtigste und konnte uns niemand ausreden.

Die Geburt war weder schwierig noch kompliziert. Wie so oft beim ersten Kind dauerte es einfach länger und ich wünschte mir eine persönliche und einfühlsame Betreuung. Die habe ich jedoch sehr vermisst.

Auch beim Stillen und Wickeln wurde mir nicht wirklich geholfen und so beschlossen wir damals, das Krankenhaus vorzeitig zu verlassen, denn ich wusste, zu Hause kommt Waltraud (oder Hannah), und dann wird alles gut. So war es dann auch ...

Das zweite Mal:
Nachdem mir die persönliche Betreuung sehr viel wert ist und nach den für mich eher negativen Erfahrungen in der Klinik, hatte ich mich „bauchmäßig“ schon bald für eine Hausgeburt entschieden und ich bin überglücklich, dass mein Bauchgefühl über alle Zweifel und Ängste (die zwischendrin immer wieder kamen) gesiegt hat.

Unser kleiner Tom kam zwar 8 Tage nach „Termin“, aber in aller Ruhe und in seinem eigenen Tempo auf die Welt – ohne jegliche Einflüsse von außen – und das war für ihn und mich wunderbar.

Noch am Tag vor der Geburt hatte ich mit meiner Entscheidung gerungen, denn die Frauenärztin stellte beim Ultraschall die Lage eines „Sternchenguckers“ fest und meine Euphorie war erstmal dahin. Nach einem Telefonat mit Waltraud war ich zwar wieder etwas beruhigt, hatte jedoch immer noch Bedenken. Doch (Gott sei Dank) war nicht mehr viel Zeit zum Überlegen, denn in dieser Nacht ging es los ...

Ich habe an die Geburt nur schöne Erinnerungen und fühlte mich die ganzen Stunden über wohl und bestens betreut. Mit einer Wassergeburt hatte ich selbst nicht gerechnet. Letztendlich war es so und es war toll!

Wenn wir unseren kleinen, zufriedenen Tom jetzt anschauen, kann ich nur sagen: “Traut euch! Es ist ein wunderbares Erlebnis und kein Vergleich zu einer Klinikgeburt.“

Wir werden es immer in schöner Erinnerung behalten und haben uns vor, während und nach der Geburt bestens aufgehoben gefühlt.

Vielen Dank nochmal hierfür!
Wir würden uns immer wieder für euch und eine Hausgeburt entscheiden.
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9. NOVEMBER 2006 – LEONIDS GEBURT

„Er ist ein in sich ruhender Mensch, doch wenn seine Ruhe gestört wird, weiß er dies energisch auszudrücken.“ So beschrieb Waltraud unseren Sohn Leonid an seinem ersten Lebenstag – und es ist unglaublich, wie richtig die feinfühlige Hebamme mit dieser Charakteristik lag.

Inzwischen sind eineinhalb Jahre vergangen, doch geblieben ist die Faszination: Die Faszination darüber, dass Leonid uns als Eltern gewählt hat und darüber, wie er bei uns angekommen ist.

Es war ein warmer Sommertag, als wir auf der Suche nach einem Geburtsvorbereitungs-Paarkurs Waltraud kennen lernten. Hätte mir damals jemand die Geschichte meiner Hausgeburt erzählt, ich hätte ungläubig den Kopf geschüttelt.

Zwischen jenem 5. Juli und dem 9. November 2006 liegt ein großer Teil meiner Schwangerschaft, unser wunderbarer Paarkurs – in dem wir uns so wohl gefühlt haben, dass wir die wöchentlichen Stunden sehr vermisst haben, als der Kurs noch einige Wochen vor Leonids Geburt zu Ende ging – und Waltrauds wohltuende Betreuung gegen Ende meiner Schwangerschaft.

Die Frage einer Hausgeburt stellte sich uns zunächst gar nicht, Leonid sollte im Schwabacher Krankenhaus zur Welt kommen. Dann kam es während einer Vorsorgeuntersuchung bei meiner Nürnberger Gynäkologin zu einer unschönen Situation: Auf eine sachliche Frage hin („Ist die von Ihnen empfohlene zweite Spritze vor der Geburt wegen einer evtl. Rhesusunverträglichkeit tatsächlich nötig?“) stellte sie mich erbost vor die Wahl „Hebamme oder Ärztin“ und machte mir diese damit denkbar einfach. Alle weiteren Vorsorgetermine nahm ich bei Waltraud wahr und fühlte mich bestens und vor allem individuell betreut.

Die Vorstellungstermine im Schwabacher Krankenhaus verliefen zwar sehr positiv – alle waren zuvorkommend und offenbar sehr kompetent. Trotzdem fiel es mir zunehmend schwer, mich gerade für die Geburt von meiner „privilegierten“ individuellen Betreuung zu verabschieden und mich auf fremde Personen einzulassen. Als Waltraud uns die Möglichkeit einer Hausgeburt vorstellte, die sie bei meiner problemlosen Schwangerschaft und meiner Abneigung gegen alles Fremde für eine gute Alternative hielt, spürte ich plötzlich, dass sich mein Bewusstsein diesbezüglich bereits gewandelt hatte: Waltraud hatte so sehr mein Vertrauen in mich, mein Kind und den natürlichen Geburtsprozess gestärkt, dass wir uns gar nichts anderes mehr vorstellen konnten, als Leonid zuhause zur Welt zu bringen. Es folgte ein umfassendes Aufklärungs- und Vorbereitungsgespräch, in dem wir mit den nötigen Informationen und der Sicherheit versorgt wurden, dass die Geburt sofort ins Krankenhaus verlegt würde, falls etwas nicht planmäßig verlaufen sollte.

Als dann schließlich – 9 Tage nach dem errechneten Termin – die Wehen endlich einsetzten, war mir sofort klar: Wir haben die richtige Entscheidung getroffen! Ich will nicht mehr weg von zuhause! Und ich will, dass mein Sohn in seinem zukünftigen Zuhause das Licht der Welt erblickt!

So liegt eine zwar langwierige aber glückliche Geburt hinter uns. Die Wehen begannen am Abend. Waltraud kam, kontrollierte die Werte, befand alles für gut und wir schickten sie nach hause. Nach einer von Vorfreude geprägten aber verhältnismäßig ruhigen Nacht kam Waltraud am nächsten Morgen wieder. Und wieder: alles war gut, sie konnte noch einmal gehen. Erst am zweiten Abend blieb sie bis zum nächsten Vormittag bei uns.

Die Geburt von unserem Sohn war für meinen Mann und mich das intensivste Erlebnis unseres bisherigen Lebens. Ich war mir zu jedem Zeitpunkt sicher, von meiner Hebamme verstanden zu werden und wusste, dass sich alles um meine und Leonids Bedürfnisse dreht. Mein Sohn bekam die Zeit, die er brauchte, um auf die Welt zu kommen. Seine Werte waren immer stabil und nach 34 Stunden hatten wir es schließlich geschafft: ich hörte seinen ersten kräftigen Schrei!

All dies und auch die wundervollen Tage nach der Geburt haben wir Waltraud zu verdanken, die immer die passenden Antworten auf unsere zahlreichen Fragen wusste. Ihre fürsorgliche Nachsorge begann ich schon beim bloßen Gedanken daran, dass sie irgendwann enden würde, zu vermissen. Sie hat uns nicht nur mit einer gehörigen Portion Vertrauen in uns und unseren Sohn ausgestattet, sondern auch unseren Blick für das Wesentliche geschärft. Dafür und für Vieles mehr sind wir unendlich dankbar.
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UNSERE HAUSGEBURT

Schon als meine Schwangerschaft festgestellt wurde, war ich mir ganz sicher: Ich werde nicht in einer Klinik entbinden, die einen mehrtägigen Aufenthalt einschließt. Mir missfiel gefühlsmäßig die sterile, wenig heimelige Atmosphäre eines Kreissaales und des Patientenzimmers, und auch der häufige Wechsel des Personals schien mir wenig verlockend.

Eine ambulante Entbindung konnte ich mir schon eher vorstellen, auch wenn die nachteiligen Faktoren in Bezug auf den Kreissaal blieben.

Nachdem meine Schwangerschaft relativ problemlos verlief, entschieden mein Mann und ich uns für eine Hausgeburt. Wir beide hatten Vertrauen in die Natürlichkeit von Schwangerschaft und Geburt (auch wenn uns gesagt wurde, dass wir ein großes Kind mit sehr großem Kopf erwarten würden und sich die behandelnde Gynäkologin über die Idee der Hausgeburt geradezu entsetzt zeigte).

Schon im Geburtsvorbereitungskurs fühlten wir uns von Waltraud bestens betreut und informiert. Sie war bereit, das Abenteuer mit uns zusammen zu bestehen …

Die Entbindung dauerte mit beinahe 23 Stunden etwas länger als unbedingt gewünscht – jedoch fühlten wir uns allzeit bestens und mit großem Sachverstand, aber auch mit viel Einfühlungsvermögen und Herzlichkeit betreut. Wahrscheinlich hätte man im Krankenhaus nicht so lange auf die Stunde X gewartet – ich bedauere keine Sekunde. Meine Schwester, die während der Entbindung anwesend sein konnte, war dabei eine ausgezeichnete Stütze.

Problemlos hat sich unser Kind in seine Umwelt eingefügt. Es hat unverzüglich die Brust genommen, den ersten Stuhlgang abgesetzt und friedlich die Nacht – zwischen mir und meinem Mann liegend – verbracht. Wir waren beide sehr glücklich darüber, dass Papa nicht „nach Hause gehen musste“…

Ich erholte mich relativ schnell, Waltraud betreute mich, meinen Mann und jetzt auch unser Kind. Die allseits gefürchtete Wochenbettdepression blieb aus.

Auch unser nächstes Kind möchten wir am liebsten zuhause zur Welt zu bringen ...
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Von Mann zu Mann – oder für die zukünftigen Papas

Bei den beiden ersten Geburten wurde ich von unserer damaligen Hebamme gut mit eingebunden, wurde gebraucht, unterstützte meine Frau und trug meinen Teil zur Geburt bei. So stellte ich mir auch die dritte Geburt vor.

Nach einem Geburtsvorbereitungskursabend sprach meine Frau mich zum ersten Mal auf eine Hausgeburt an. Zunächst erschreckte mich dieser Gedanke, da ich befürchtete, dass damit mehr Verantwortung auf mich zukommen würde. Es war aber auch eine neue interessante Herausforderung. Wir vereinbarten das unverbindliche Gespräch mit Hannah und ich kam zu diesem Termin, wie in Familienangelegenheiten schon fast üblich, viel zu spät nach Hause. Doch Hannah war mir von Anfang an sympathisch.

Die Geburt erlebten wir, wie im Bericht vorher bereits beschrieben, sehr viel intensiver und ich konnte meine Frau wesentlich besser unterstützen.

Das Aufräumen nach der Geburt war gemeinsam mit Hannah mit wenigen Handgriffen erledigt. Übrig blieb ein gefüllter kleiner Müllbeutel und ein Bettlaken, das am Abend gewaschen und gebügelt wieder im Schrank lag.

Ich bin froh darüber, dass wir uns für eine Hausgeburt entschieden haben, obwohl uns viele aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis im Nachhinein für verrückt erklärt haben. Wir werden unter den gleichen Voraussetzungen (gesunde Frau, unproblematische Schwangerschaft) ein eventuelles viertes Kind auch zu Hause zur Welt bringen.
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Rückbildung mit Kind & Waltraud – das definitive Wochenhighlight!

Als ich mir nach der Geburt meiner Tochter Nora auf Waltrauds Homepage die Rückbildungskursangebote durchsah, hatte ich zunächst einen Kurs ohne Kind favorisiert – zu verlockend war die Aussicht, mal ohne Kind im Schlepptau im Kreise anderer Mütter etwas fürs Wohlbefinden zu tun. Doch eher aus praktischen Gründen ist es dann doch der Mutter-Kind-Kurs am Dienstagvormittag geworden. – Seither ist Dienstag mein Lieblingstag in der Woche.

Und das aus vielerlei Gründen: Schon auf der gemeinsamen Fahrt mit meiner Nachbarin ins beschauliche Kühedorf fällt ein Stück Anspannung von mir ab, als ob die Ruhe des Dorfes auf mich überginge. In Waltrauds Praxis stellt sich dann auch gleich so etwas wie ein heimeliges Gefühl ein – irgendwie umgibt diesen schlichten Kursraum mit Matten, Kissen, Büchern & Dachgebälk eine besondere Aura. Es ist ein Ort, an dem man nicht funktionieren muss und dennoch wertgeschätzt wird.

Der Kurs beginnt immer mit einer Art therapeutischen Einlage: Alle Frauen erzählen, was sie die Woche über erlebt haben und welche Themen sie gerade bewegen. Es tut so gut zu hören, dass es anderen ähnlich geht! Waltraud hat für jede stets hilfreiche Ratschläge parat, meist gespickt mit Anekdoten aus ihrem eigenen Familienleben. So gibt es eigentlich immer viel zu lachen!

Sobald drängende Sorgen beseitigt und spannende Neuigkeiten ausgetauscht sind, geht’s mit unserem sportlichen Programm los. Man stelle sich vor: Sieben Mütter plus eine Kursleiterin, die die Hüften schwingen und in bester Michael-Jackson-Manier den schlaff gewordenen Beckenboden nach vorne werfen – und das verfolgt von sieben Säuglingsaugenpaaren, die dabei Reaktionen von interessiert über amüsiert bis hin zu sichtlich verstört zeigen. Weinender Kinder nimmt sich Waltraud sofort an, so dass wir Mamas ungestört weiter trainieren können bzw. müssen. Bis zu drei Babys kann Waltraud auf einem Sitzball wippend im Arm halten, belustigen und währenddessen dennoch uns schwitzenden Mamas fröhliche Kommandos zurufen. Dabei hat nicht nur mich schon oft der Verdacht beschlichen, dass manch ein Zwerg absichtlich meckert, um den Logenplatz auf Waltrauds Arm zu bekommen. Oder zumindest ein Weichen in die Hängematte zu dürfen. Es gibt aber auch Übungen mit Kind, bei denen die Kleinen als Gewichte herhalten. Sie reagieren meist verdutzt, und so wende ich mittlerweile die Seite-Mitte-Seite-Übung daheim auch gerne an, um meine Kleine bei einem Maunz-Anfall aus dem Konzept zu bringen. Wenn’s schön macht ...!

Schön ist übrigens auch, die anderen Babys Woche um Woche wiederzusehen und erste Kontaktversuche der Kinder untereinander zu beobachten und überhaupt mit allen vertrauter zu werden. Nun naht der letzte Kurstermin und ich bin schon ganz traurig. Vielleicht ein Grund über ein zweites Kind nachzudenken?

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